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Das gilt auch für die kommenden Jahre: 2014, 2015 usw.

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 Jürgen Georg: Pflege 2014. Der Huber Taschenkalender

 

 Jürgen Georg: Pflege 2014. Der Huber Taschenkalender.   Verlag Hans Huber (Bern, Göttingen, Toronto, Seattle)  2013. 19. Auflage. 256 Seiten. ISBN 978-3-456-85187-7.  D: 9,95 EUR, A: 10,30 EUR, CH: 14,90 sFr.

 


 

Thema

 

Unter dem Titel „Pflege 2014“ hat Jürgen Georg, wie bereits in den vergangenen Jahren, den „Huber Pflegekalender“ herausgegeben, einen Terminplaner, der sich speziell an „Pflegende“ wendet.

 

Herausgeber und AutorInnen

 

Für die Herausgabe des Pflegekalenders 2014 zeichnet sich erneut Jürgen Georg verantwortlich, Pflegefachmann, -lehrer und -wissenschaftler (MScN), der seit 1999 als Lektor den Bereich Pflege- und Gesundheitsberufe Verlages Hans Huber (Schweiz) leitet. Der Herausgeber ist Autor zahlreicher Fachartikel und Fachbuchbeiträge mit dem Schwerpunkt Pflegeprozess, Pflegediagnosen, Pflegediagnostik, naturheilkundliche Pflege, Lehrbuchevaluation, ChronoPflege und Pflegeklassifikationen.

 

Neben Jürgen Georg haben zur aktuellen Ausgabe des Pflegekalenders die folgenden zehn AutorInnen aus Deutschland und der Schweiz, die allesamt aus dem Pflegesektor stammen, Kurzbeiträge beigesteuert: Matthias Bähr, Jan Kraut, Peter Offermanns, Silvan Schmid, Franz Sitzmann, Anita Steininger, Elke Steudter, Sylke Werner, Gabie Vef-Georg und Angelika Zegelin.

 

Entstehungshintergrund

 

Da es keine entsprechenden Hinweise zur Entstehung des jährlich bereits seit 1994 erscheinenden „Pflegekalenders“ gibt, kann diesbezüglich nur spekuliert werden. Ein wichtiger Punkt könnte dabei sein, dass zum Repertoire des traditionsreichen Verlages Hans Huber auch eine Reihe von Standardlehrbücher zur Kranken- und Altenpflege gehören, die seit Jahrzehnten – in zum Teil überarbeiteten Neuauflagen – zahlreiche Generationen (von Auszubildenden) in den Pflegeberufen begleiten. An diese Zielgruppe wendet sich auch die aktuelle Ausgabe „Pflege 2014“.

 

Grundsätzlich scheint ein gewisser Bedarf an einer entsprechenden Veröffentlichung zu bestehen, weshalb seit mehreren Jahren auch andere Fachverlage der Pflegebranche einen sogenannten „Pflegekalender“ (vgl. beispielsweise den „Schülerkalender PFLEGE 2010“ unter: www.socialnet.de/rezensionen/9265.php) in ihrem Programm haben.

 

Aufbau und Inhalt

 

Der Pflegekalender, der in redaktioneller Hand von Jürgen Georg, Gaby Burgermeister und Caroline Kröner lag, gliedert sich wie in den Vorjahren (vgl. beispielsweise für 2011 die Rezension unter: www.socialnet.de/rezensionen/10113.php) in die drei Bereiche: Termine, Artikel sowie Info- und Serviceteil.

 

Der erste Bereich („Termine“) bietet die folgenden Übersichten:

 

  • Ferientermine in Deutschland, der Schweiz und Österreich
  • Feiertage, bewegliche Feste
  • Jüdische Festtage / Islamischer Kalender /Jahreszeiten
  • Wildkräuter-Erntekalender
  • Allergiker-Kalender
  • Zykluskalender
  • Saisonkalender
  • Jahresübersichten 2013 / 2015 / 2014
  • Monatsübersichten
  • Jahresüberblick
  • Jahresplaner 2015
  • Wochenübersichten.

 

Der zweite Bereich („Artikel“) informiert in Kurzbeiträgen zu den folgenden Themen:

 

  • Optimieren Sie Ihr Lernen
  • Simplify your care plan
  • „Das Ding in meinem Kopf ist kaputt“
  • Selbstdisziplin, Willenskraft und Selbsterschöpfung
  • Leben am seidenen Faden
  • Schluss mit dem Aufschieben
  • Von einem der auszog, Chef-(chen) zu werden
  • Taub´sche Bewegungsinduktionstherapie
  • Duftstoffe – Gefährlicher als gedacht?
  • Kollegial beraten in der Pflege
  • Wenn das nicht der KGB war, wer dann?

 

Der dritte Bereich („Info- und Serviceteil“) gibt Auskünfte beziehungsweise Hinweise über:

 

  • Normalwerte-Tabelle
  • Assessment für Nikotinabhängigkeit
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Teeliste und Teekunde
  • ICN-Ethikkodex für Pflegende
  • Concept Mapping
  • Dürfen Patienten Freunde sein?
  • Blowin`in the wind
  • Appetitanregende Heilpflanzen
  • Resilenz und Resilenzförderung
  • Widerstehen lernen mit Florence Nightingale
  • Pati-ENTEN-Edukation
  • Kognitive Anregung verlangsamt Demenzverlauf!
  • Ganz gezielt
  • Strahlungswerte für radioaktive Strahlung

 

  • Funktionelle Gesundheitsverhaltensmuster und pflegerische Entscheidungen
  • Pflegediagnosen nach Gordon
  • Pflege-Fachzeitschriften
  • Pflege-Fachbuchverlage
  • Internetseiten
  • Interessenvertretungen
  • Giftberatungsstellen

 

  • Interessenvertretungen
  • Gesundheits-Apps
  • Geschenkideen
  • Verlag Hans Huber: Bücherpinnwand
  • Preisausschreiben – Gewinnen Sie
  • ToDo
  • Stundenplan

 

  • Notenplan
  • Notizen
  • Wichtige Rufnummern.

 

Diskussion

 

Wie würde unser Leben heute ohne Kalender funktionieren? Die Frage sei einmal dahingestellt. In jedem Fall war es der Menschheit scheinbar schon sehr früh ein Bedürfnis, sich an Kalendern zu orientieren. So stammen die ältesten heute noch bekannten Kalender aus den frühen Hochkulturen Ägyptens und Mesopotamiens. Bereits dort zeigten sich zwei grundlegende Kalendertypen, die bis heute die meisten Kalendersysteme prägen: der an den Mondphasen orientierte Mondkalender und der astronomische Kalender, der den Lauf der Himmelskörper widerspiegelt. Spätestens von den Babyloniern wurde auch der siebentägige Wochenzyklus entwickelt, der heute fast weltweit den Ablauf des Alltags regelt. Ähnliche Zyklen zwischen fünf und zehn Tagen gab es auch in anderen Kalendern.

 

Terminkalender bestimmen unterdessen nicht nur das Leben von Managern, sondern sind in nahezu allen Berufsgruppen unentbehrlich – so auch in der Pflege. Entgegen dem allgemeinen Trend, entsprechende Termine online zu verwalten, hat Jürgen Georg erneut, nunmehr in der 19. Auflage „Pflege 2014“ herausgegeben.

 

Im praktischen Format ist der „Huber Pflegekalender“, der laut Verlagsangaben „auch ohne Akku“ und „garantiert ohne Absturz“ funktioniert, ein übersichtlich angeordneter

 

  • Einsatzplaner,
  • Dienstplaner und
  • Jahresplaner,

 

der in den einzelnen Rubriken, ebenso wie im integrierten Adressen- und Notizenteil, ausreichend Platz für Einträge bietet. Die eingestreuten Kurzbeiträge können freilich keine Publikationen in Fachzeitschriften oder Lehrbüchern ersetzen, wohl aber bei der Leserschaft vielleicht das Interesse am jeweiligen Thema wecken. Negativ macht sich hierbei besonders bemerkbar, dass für die Textpassagen insgesamt eine sehr kleine Schriftgröße gewählt wurde. In den abgedruckten Tabellen (wie beispielsweise auf den Seiten 67, 187, 189, 203, 206 und 232-234) wird dies wiederum noch getoppt, so dass eine Entzifferung ohne Sehhilfe – auch wenn keine Beeinträchtigung vorliegt – nur noch mit großer Anstrengung möglich ist.

 

Fazit

 

Trotz gewisser Einschränkungen im Layout der Textpassagen ist der „Huber Pflegekalender 2014“ für alle Pflegepersonen, die zu ihrer privaten wie beruflichen Terminplanung (weiterhin) gerne bedrucktes Papier benutzen, ein praktischer und zugleich informativer Begleiter in Beruf und Ausbildung.

 


 

Rezensent
Dr. Hubert Kolling
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Zitiervorschlag
Hubert Kolling. Rezension vom 24.10.2013 zu: Jürgen Georg: Pflege 2014. Der Huber Taschenkalender. Verlag Hans Huber (Bern, Göttingen, Toronto, Seattle) 2013. 19. Auflage. 256 Seiten. ISBN 978-3-456-85187-7. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/15660.php, Datum des Zugriffs 31.10.2013.

 


 

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